Das ist eine am meisten grosse seite mit der russischen militaermusik, aber im Deutschland(und in anderen Laendern), nicht (zeitweilig) hoeren.
http://marsches.narod.ru/
Sprecht ihr in Geheimsprache?? Des erinnert mich an Gespräche zwischen meinem Papi und mir, wenn die Mami (die mit im Raum war) nichts wissen durfte. Dann haben wir uns auch auf französisch unterhalten :-))#
ich habe mir das Video auch angeschaut ... hmmm, ist das nicht ein "normaler" Präsentiermarsch???
Wie andere Präsentiermärsche auch, hat er zwei Teile, die halt so lange wiederholt werden, bis der Einmarsch mit der Fahne vorbei ist.
Klingen tut er aber schon richtig gut (!); "zackig" halt
@Petersburger
Danke für den link!
Der Download geht aber wirklich langsam ... ich bin gerade bei 0,7kb/sek
... (na, das lassen wir mal und versuchen es später nochmal )
Anmeldung: May 27, 2006 Beiträge: 15 Instrument(e): Posaune und Tenorhorn(Fuer sich)
Verfasst am: Mi, 16.08.2006 - 9:18 Titel:
mzbcarper hat folgendes geschrieben:
Vielleicht weißt Du auch, welcher Marsch bei der Abnahme der Parade durch den Armeegeneral der Moskauer Garnison und den Verteidigungsminister gespielt wird.
Ich kenne dass es fuer Marsch nicht! Entschuldige!
Wenn der Minister in das Zentrum der Platz auf treffen mit dem General faehrt. Es ist ein neuer maersch, ihn haben unlangst verfasst!
Anmeldung: May 27, 2006 Beiträge: 15 Instrument(e): Posaune und Tenorhorn(Fuer sich)
Verfasst am: Mi, 16.08.2006 - 22:24 Titel:
My English is worse than German
I do not know that it for a march, it is obviously new march of P. Ovsyannikov (onductor of the Presidential orchestra) or still whom that.
Then Simeon Chernetsky's marches sound. Minister approaches on a tribune, plays "Славься!" for M. I.Glinka.
Where it is possible to look video of "Grosse Zapfenstreich", and military parades?
Ладно, пишу на "великом и могучем", Вы вроде понимаете.
Я не знаю что это за встречный марш, это явно новый марш П. Овсянникова(дирик Президентского оркестра) или ещё кого то. Далее звучат встречные марши Семена Чернецкого, а когда Министр подъезжает к трибуне, звучит тема "Славься!" М. И. Глинки. Вроде всё.
Zuletzt bearbeitet von Petersburger2 am Mi, 16.08.2006 - 22:35, insgesamt einmal bearbeitet
Leider, ich sprache Schwedisch nicht und ich kann nicht der Computer-Übersetzer finden.
Im Voraus der Vielen Dank!
Hallo liebe Musiktreffler,
hier ist MITHELFEN angesagt ! Haben wir jemanden oder weiß Einer von Euch jemanden, der unserem Mitglied Petersburger helfen und den Artikel, am besten, ins Deutsche übersetzen kann ? _________________ Gruß vom Forenmaster
Ein kleines Dankeschön-Posting freut denjenigen, von dem Sie einen Tipp bekommen haben, bitte nicht vergessen...
Eine Übersetzung kommt, auf Deutsch (oder beinahe Deutsch). Habt Geduld!
Hallo Fubbik,
das ist echt super !
Vielen Dank ! _________________ Gruß vom Forenmaster
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Anmeldung: Jun 23, 2005 Beiträge: 67 Instrument(e): Klarinette, Saxophon
Verfasst am: Do, 26.10.2006 - 13:03 Titel:
Hier die Überstezung:
Ein Marsch mit solchen Qualitätet dass er Stellung als offizieller Marsch in fünf Länder erreicht hat, und zwar Länder mit ganz verschiedenen politischen und kulturellen Systemen, ist was ungewöhnliches. So ein Marsch ist aber der rusische Marsj Preobrazjenskogo Polka. (Polk = Regiment). Der Marsch hat eine vielseitige Geschichte.
Ehe Peter der Grosse zehn Jahre alt im 1682 Zar von Russland wurde, wohnte er mit seiner Mutter in dem Dorf Preobrazjenskoje nahe Moskau. Da bildete er seine Spielregimente mit Söhne von Bojaren und Hofbeamten. Von diesen Spielen kam später das vornehmste Garderegiment der neuen russischen Armee, die Peter geschaffen hatte: Die Preobrazjenski Leibgarde.
Der gefällige Preobrazjenski Marsch, der eine typisch russische Trio-partie im Moll hat, soll bei einem Regiments-Musikmeister komponiert geworden sein, bevor 1725. Das Vorbild soll ein russisches Soldatenlied, "Slavnyje buli das djedy" (berühmt war unser Grossvater). Er war im 1816 in der russischen Armeemarschsammlung einbegriffen, Nr. I,54, und als Präsentiermarsch dieses Regiments verwendet. Das Preobrazjenski Regiment war in der neuen Hauptstadt S:t Petersburg verlegt.
Nächstes Jahr, 1817, war er in der dann geschaffte preussische Armeemarschsammlung einbegriffen, Nr. I,30. Er wurde als Präsentiermarsch für das Infanterie-Regiment Graf Schwerin Nr. 14 (3. pommersches) in Bromberg, Posen, und Pionier-Bataillon Fürst Radziwill (ostpreussisches) Nr. 1 in Köningsberg, bis 1914 gespielt. In Russland war er auch bei Infanterie-Regiment Nr. 10 in Nowoingermanland, Infanterie-Regimant Nr. 147 in Samara und Festungs-Infaterie-Bataillon in Viborg gespielt. In jenen Tagen waren die Bänder zwischen russische und deutsche Militärmusik manche. Der Böhmer Anton Dörfeldt war 1802 - 29 Musikmeister bei der russische Gardesmusik, und er war 1830 - 50 von dem Preussen Ferdinand Haase nachgefolgt. Haase war von Anton Döreldt J:r nachgefolgt, 1850 - 69. Noch im Jahre 1914 waren 10% von allen preussischen Armee-märsche von russischer Herkunft. Auch in der Sowjet-Union hatte dieser Marsch eine starke Stellung, und im DDR war er als Marsch der Ehrenwach gespielt.
Der Marsch wurde aber auch nach Süd- und West-Europa gekommen. Köning Alfonso XIII von war bei seinem ersten Besuch in Russland so beeindruckt, dass er den Zar Nikolaj II um Erlaubnis, den Marsch für seine Guardie de Alabarderos zu verwenden. Das Regiment war die Palastgarde des Königs und als das älteste Regiment Europas betrachtet.
Der Bruder der schwedischen Köningin Louise, Earl Mountbatten of Burma, der letzte Vizeköning Indiens, war Vetter von der Gemahlin Köning Alfonsos, die Prinzessing Victoria Eugenie von Battenberg, sah im 1928 wie die Garde in ihren prachvollen Uniformen mit ihrem Musikkorps den Preobrazjenski spielend. Lord Mountbatten wurde so beeindruckt, dass er den Köning fragte, ob er den Marsch für die Royal Marines verwenden möchte. Der Köning gab ihn den Marsch, dessen Verbindung mit ihm darin bestand, dass er mit Zar Nikolaj II und dem Kommandeur des Preobrazjenski-Regiments, Grossfürsten Sergej Alexandrovitj, verwandt war. Der Grossfürst hatte eine Stellung wie Lord Mountbatten später bekam als Ehrenoberst der Life Guards, das vornehmste Regiment Grossbritanniens.
Als Köning Alfonso Lord Mountbatten den Marsch gegeben hatte, bot Lord Mountbatten ihn (von Vivian Dunn arragiert) an die Royal Marines als Slow March zu verwenden. Mn hatte dann nicht so einen Marsch. Der chef der Royal Marines, General Foster, bildete ein Komitee, aber das meinte, dass man das Angebot dankbar ablehnen sollte, Diese Entscheidung gab als Resultat dass man ein anderes Komitee bilden sollte, um einen Slow March festzustellen. Die Musikmeister der Royal Marines wurden angefordert, Kompositionen die diesen Mangel in der Zeremonimusik abhelfen könnten. Die Entscheidung war schwer, und nichts konnte bestimmt werden, aber das Komitee bevorzug das alte englisch Lied "Early one morning", das Vivian Dunn als Trio in seiner Komposition verwendet hatte.
Ungefähr dann wurde das London Bataillon der Royal Marins gebildet, um Dienst bei dem Silber Jubiläum im 1935 zu leisten, und man brauchte einen kurzen, langsamen Marsch, der bei der Ablösung der Wache bei S:t James´s Palace den Regimentsmarsch hervorgehen sollte. Das Lied "Early one morning" war dafür gut geeignet und wurde bei jeder Ablösung gespielt. Auf dieser verwendung bei der London Bataillon wurde das Lied geliebt und als langsamer Marsch akzeptiert. Vivian Dunn entschloss sich dann einen neuen Marsch zu komponieren mit "Early one morning" als erstes Thema und ein anderes zweites Thema. Dieser Marsch war "The globe and laurel" (das Emblem der Royal Marines)genannt.
Darum dauerte es bis 1942 bevor Lord Mountbatten das Musikkorps des Combined Operations Command den Preobrazjenski als Inspektionsmarsch der Ehrenwache spielen liess. Seitdem spielten alle Musikkorps unter seinem Befehl als First Sea Lord den Marsch, nicht nur als Inspektionsmusik, sondern auch als Vorbeimarsch im Parad, und wenn "Beating retreat" ausgeführt wurde. Auch Musikkorps aus der U. S. Marines spielten den Marsch wenn Lord Mountbatten inspizierte. Er hatte Sinn für Pomp und Prunk und Liebte Medaillen sehr.
Regimental Slow March war er doch noch nicht, aber nicht aufgeben, und bei dem 300-Jahrjubiläum der Royal Marines im 1964 gab Lord Mountbatten, der jetzt Chief of the Defence Staff war, den Marsch zu der Royal Marines, die jetzt umgehend den Marsch als Regimental Slow March feststellten. Aus war es also mit "The globe and laurel", dessen Komponist Vivan Dunn damit beauftragt wurde, den Marsch zu arrangieren. Lord Mountbatten war Colonel Commandant of the Royal Marines, dessen Kommandeur sein Neffe Printz Philip war, an wen den Marsch auf seinem Geburtstag übergegeben war. Das Musikkorps von der Royal Marines ausfüherwn dann "Troop". 260 Jahre früher, im 1704, war ihren gemeinsamen Vorvater, Printz Georg von Hessen-Darmstadt, Kommandeur der Royal Marines, bei ihrem grössten Sieg, die Eroberung von Gibraltar. Die Thema-musik der TV-Serie "Mountbatten" war der Preobrazjenski Marsch, von der Royal Marines gespielt.
Eine andere verwendung von diesem Marsch kann erwähnt werden. Anstatt Horsignalen wurde in der Royal Navy und der Royal Marines bei Ein- und Ausschiffung Köningliche Personen und hohe Offiziere "musical salutes" von Harmoniekorps gespielt. Im 1909 wurde es festgestellt, das Generäla mit den ersten acht Takten von Preobrazjenski zu begrüssen waren, aber jetzt im schnellen Tempo gespielt.
Aber Lord Mountbatten war damit nicht zufrieden, das den Preobrazjenski als Regimental Slow March festgestellt wurde. Er war Ehrenoberst bei der Life Guards, und im 1970 verlangte er, das der Preobrazjenski auh der Household Cavalry gehören sollte und bei dem Geburtstag der Königin gespielt werden. Lord Mountbatten war dabei beritten und im Paradeuniform. Der Musikmeister der Life Guards, Anthony J. Richards, sagte dann: "Dies ist ein guter Marsch und sehr gut für berittene Truppen geeignet, wenn er so gespielt wird, dass man mit dem zweiten Takt beginnt und nur die zwei ersten Themen da capo spielt und mit dem dritten Viertel im achten Takt Schuss macht." So war er auch von Richards arrangiert und gespielt, als "Walk march" und "Trot past", aber im 1979 entschloss sich das Regimentshochquartier dass der Marsch nicht mehr der Life Guards gehören sollte.
Der Marsch ist natürlich in verschiedenen Länder in variirenden Tempi and Arrangements gespielt, darauf beruhend ob man ihn als "slow march", Präsentiermarsch oder Kavalleriemarsch verwendet.
Wer der Komponist ist ist unklar. Die Deutschen behaupten (Toeche-Mittler) dass der Marsch im Jahre 1816 von Ferdinand Bogdanovitj Haase (1788 - 1851) komponiert wurde. Haase war in Schlesien geboren und trat im 1810 in die französiche Armee in Bologna ein, folgte Napoleon nach Moskau und war von den Kosaken gefangen genommen. Er war von dem Bruder des Zaren, Grossfürst Konstantin Pavlovitj, gerettet. Er war Statthalter in Polen und hatte Haases Musiktalent entdeckt, und ihn nach seinem Hof in Strelna geführt. Als Konstantin nach der Wiener Kongresse Oberstbefehlshber der polnischen Armee wurde, wurde Haase in Warschau Leiter ihrer Militärmusik. Er war im 1830 von Anton Dörfeldt als Chef der Gardesmusik in S:t Petersburg nachgefolgt. Er war auch Direktor der Militärmusikschule. Er wurde im 1850 im Ruhestand versetzt und war von Anton Dörfeldt J:r nachgefolgt. Dörfeldt stand seit sechs Jahre unter Haases Befehl. Im 1851 starb Haase in S:t Petersburg. Er war Kollegierat tituliert und Ritter von S:t Vladimirs Orden und gehörte die S:t Petersburger Aristokratie. Seine Kompositionen ware u. a. Regimentsmärsche für die zwei Leib-Garde-Regimenter des litauischen Korps und Marsch aus Warschau.
Die Meinung dass Ferdinand Haase den Preobrazjenski komponiert hat beruht auf viele Irrtümer. So hat man diesen Marsch, im 1817 in die preussische Armeemusiksmmlung mit Nr. I,30 einbegriffen, mit einem schnelleren Marsch, dem in 1834 mit Nr. II,99, vermutlich von Haase komponiert, einbegriffen wurde. Dass derselbe Marsch zweimal in der Sammlung einbegriffen war, beruhte darauf glaubte man, dass man der erste Mal den Titel auf dem Partitur zu notieren vergessen hatte. Ein anderer Faktor der zu der Unsicherheit beigeträtgt hatte war dass den Name Lvov der Name eines Persons und auch einer Ort sein kann. Der Marsch II,99 enthält nämlich die russische Zarhymne von 1833, die man meinte dass Aleksej Feodorovitj Lvov komponiert hatte. "Lvovs lied" wurde dann in deutscher Übersetzung "das Lemberg Lied" das fälschlich auf das Soldatenlied "Slavnyje buli nasy djedy" in I,30 übetragen war. Dieses Verhältnis ist jedoch erst jetzt entdeck, wenn man die Partituren zu I,30 und II,99 verglichen haben. Diese späte Entdeckungen (siehe "Mit klingendem Spiel", Juni 1998) machen es wahrscheinlich dass Haase die Zarhymne (von Lvov komponiert) arrangiert har, und II,99 komponiert hat, aber doch nicht I,30, also Preobrazjenski.
Dass der Preobrazjenski aus der Zeit Peter des Grossen stamt war wahrscheinlich auch die Meinung des Dirigenten der zarrussischen Oper für 47 Jahre, Eduard Napravnik, der im 1896 im Verlag Boosey & Co., den Konzermarsch "Peter the Great" publizierte. Dieser ist auf dem Preobrazjenski gegründet.
Auf britischen Noten is ein Donajowsky als Komponist angegeben. Er sollte laut Reg Sanders Komponist in den 1600 Jahren gewesen sein, und identisch mit dem in der Einleitung erwähnten Musikmeister. Aber er schreibt auch dass der Marsch bis zum 1906 nur von den Zaren verwendet würde, was offenbar nich wahr ist. (Er war tatsächlich schon im 1889 bei der Geburtstagsparade der Königin gespielt). In britischen Kreisen hat man auch geglaubt, dass der Marsch schwedischer Ursprung sein könnte, vermutlich darauf beruhend, dass Schweden und Russland oft gegen einander gekämpft haben. Vielleich hat man ihn mit dem Falsifikat "Marcia Carolus Rex" verwechselt.
Es kann auch gewähnt werden, dass wenn Vivian Dunn im 1970 "The Mountbatten March" komponierte, schrieb er eine Introduktion von vier Takten auf dem Preobrazjenski gegründet.
Der Preobrazjenski Marsch is heute noch in Russland aktuell. Im 1988 war der Verfasser dieser Artikel in Peterhof, wo eine Blechquartette die schwedische Nationalhymne makellos spielten, und dann den Preobrazjenski.
LARS C STOLT
Zuletzt bearbeitet von Fubbik am Sa, 28.10.2006 - 11:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
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